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Der Hörsaal

Objekt:
Hörsaal des Instituts für Pathologie

Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannsheil, Bochum, 2004

Architekt:
Ludes Architekten/Ingenieure

Projektleitung: Dirk Scheiper

Material:
RESOPAL®-A2coustic

RESOPAL®-A2coustic optimiert die Hörsamkeit

Sichtbare Hörsamkeit. Die Qualität eines Hörsaals ist seine Hörsamkeit. Eine gute Akustik erfordert ein ausgewogenes Verhältnis von Widerhall und Geräuschdämpfung. Man stelle sich einen Blinden vor, der allein auf das Hören angewiesen ist. Er braucht den Hall, um den Raum zu erleben, er braucht aber auch den direkten, vom Widerhall ungestörten Schall, um den Vortragenden zu orten und um ihm folgen zu können.

Nicht viel anders ist es mit uns Sehenden. Dennoch beeinflussen auch die optischen Verhältnisse die Qualität des Hörens. Wir sehen die nackte, harte, ja immateriell weiße Wand, die den Schall ungebrochen nach vorne in den Raum wirft, und wir sehen das warme, vergleichsweise weiche Naturmaterial Holz, das ihn empfängt und aufnimmt. Das optische Empfinden wird synästhetisch die Hörsamkeit verbessern.

Mit den Materialbildern und Farben von Resopal können Sie die Raumakustik deshalb auch optisch beeinflussen. Metallbeschichtete RESOPAL®-A2coustic-Wände hätten nur auf den Blinden die gleiche Wirkung.

In dem abgebildeten Hörsaal halten die mit RESOPAL®-A2coustic ausgeführten Seitenwände den Schall einerseits im Raum – er verliert sich nicht in den angrenzenden Gängen und Fluren –, entschärfen aber andererseits den Widerhall und die Störgeräusche aus dem Auditorium.