Banner image
 

EPD-Zertifikat an Resopal übergeben

Wie gut nachhaltiges Bauen mit HPL-Produkten gelingt, zeigt Resopal mit einer neuen Umweltdeklaration. Das aktualisierte EPD-Zertifikat beweist, was Schichtstoffplatten in der Ökobilanz leisten.

Ende November 2017 übergab Ralf Olsen, Generalsekretär des europäischen Spitzenverbandes der Schichtstoffhersteller ICDLI (International Committee of the Decorative Laminates Industry), die aktuelle Umweltproduktdeklaration EPD an Dr. Lutz Reitzel, Technischer Direktor von Resopal in Groß-Umstadt und zugleich Vizepräsident des ICDLI. „Wer heute nachhaltig baut, setzt auf EPD-zertifizierte Produkte“, sagt Dr. Reitzel: „Die aktuelle EPD beweist die exzellente Ökobilanz von Schichtstoff (HPL).“

EPD steht für Environmental Product Declaration. Diese  Erklärung beschreibt alle Auswirkungen eines Produktes auf die Umwelt. Eine erste EPD für Schichtstoffprodukte war bereits 2012 erstellt worden und ist planmäßig ausgelaufen. Das aktualisierte Zertifikat wird erneut für fünf Jahre gültig sein. Insbesondere Architekten und Planer nutzen zunehmend EPD bei der bewussten Auswahl nachhaltiger Materialien für Bauprojekte. Zudem bieten die Zertifikate eine objektive Grundlage für die Dokumentation der in einem Gebäude verwendeten Baustoffe. Die Nachfrage nach EPD-zertifizierten Baumaterialien wächst weiter stark. Für viele Projekte, insbesondere bei öffentlichen Auftraggebern, werden sie längst gefordert. 

Als unabhängiger Programmhalter agiert das Institut Bauen und Umwelt, kurz IBU. Der eingetragene Verein ist eine international etablierte Initiative von Bauprodukt- und Baukomponentenherstellern. Aufgrund definierter Parameter und statistischer Durchschnittswerte erstellt er Umweltdeklarationen. Die EPD Typ III, die für diese Zertifizierung gewählt wurde, erfüllt höchste europäische Standards und ist durch Dritte verifiziert. In die Betrachtung fließen Daten aus dem kompletten Lebenszyklus eines Produktes ein, angefangen bei der Rohstoffgewinnung über die Produktion, den Transport und Einbau bis hin zur Entsorgung. So enthält eine EPD nicht nur Aussagen über den Bedarf an Primärenergie, sondern prüft ebenso die Auswirkungen eines Produktes auf den Treibhauseffekt und den Abbau der Ozonschicht.

 

Bild #1

Im Ziel: Dr. Burkhart Lehmann (IBU e.V.), Dr. Lutz Reitzel (Resopal und ICDLI) und Ralf Olsen (ICDLI) freuen sich über die aktualisierte EPD für Schichtstoffplatte